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Hans-Henning Kiefer

24.11.2017

Ready to Rock

Der Markt der SUV boomt, kein Hersteller mag mittlerweile auf entsprechende Modelle verzichten. Nach Touareg und Tiguan bringt Volkswagen nun den auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) basierenden T-Roc. Wahlweise als front- oder allradgetriebenen Viertürer (bei Allradantrieb serienmäßig inklusive Fahrerlebnisschalter 4MOTION Active Control). 

T-Roc – die Alternative zum Golf?

Das verbindet die Souveränität eines SUV mit der Agilität eines sportlichen Kompaktmodells. Von seinen Abmessungen her könnte er vor allem bei einem jüngeren Publikum zu einer Alternative zum Golf werden. Wichtiger Grund, sich für ein SUV zu entscheiden, ist die erhöhte Sitzposition. Im T-Roc sitzen Fahrer und Beifahrer 57,2 Zentimeter über der Straße; die Sitzhöhe im Fond beträgt 61,8 Zentimeter.

Ein Kessel Buntes: 11 Außenfarben, 3 Dachfarben, 24 Farbkombinationen

Außen treffen knackige Dimensionen und ein scharf gezeichnetes Design wahlweise auf elf Außenfarben, drei Dachfarben und insgesamt 24 Farbkombinationen. Auffällig ist die Front des T-Roc mit dem breiten Kühlergrill und darin  integrierten Doppelscheinwerfern. Darunter sitzt in den Stoßfängern eine Kombination aus Tagfahr- und Abbiegelichtern. Viele Chromleisten zieren die Karosserie, die in einer coupéhaften Dachlinie und einem knackigen Heck endet. In höheren Austattungslinien kann das Dach zusammen mit den A-Säulen in einer von vier Kontrastfarben bestellt werden. Aufhübschen lässt sich mit farbigen Blenden auch das Armaturenbrett, das ansonsten – wie auch die Türverkleidungen – durch grauschwarzes Hartplastik wenig von der gewohnten VW-Qualität spüren lässt. Dafür können eingefärbte Polster der komfortablen und guten Halt gebenden Sitze entschädigen. 

Im Fond etwas eng beim T-Roc 

Der Fünfsitzer mit 445 Litern Kofferraum , bei dem es auf der hinteren starr montierten und nicht verschiebbaren Bank etwas eng zugeht,  soll außer mit Farbigkeit durch ein weitreichend digitalisiertes und vernetztes Cockpit punkten. 

Drei Motoren zum Start, sechs in Zukunft. Alles Turbos.

Sechs effiziente Turbomotoren sollen in Zukunft zur Verfügung stehen. Mit zwei TSI-Benzinern mit 115 PS (85 kW) und 190 PS (140 kW) sowie einem TDI-Diesel  mit 150 PS (110 kW) geht der T-Roc zunächst an den Start. Die stärksten Varianten sind jeweils mit Allradantrieb und 7-Gang-Dopplungsgetriebe gekoppelt. Zwei weitere TDI und ein TSI werden folgen. Alle sechs Motoren kennzeichnet eine Turboaufladung und Direkteinspritzung. Der T-Roc fährt sich knackig, nicht unkomfortabel, lässt aber Unebenheiten der Fahrbahn spüren. Spaß bereitet ein Fahrprogrammschalter mit dem sich Lenkung und Getriebeeinstellungen verändern lassen.

T-Roc Basic: ab 20.300 €

Der Grundpreis für den frontgetriebenen T-Roc 1.0 TSI mit 115 PS beträgt 20.390 Euro – inklusive Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, Multikollisionsbremse und Spurhalteassistent „Lane Assist“. Die Einstellungen der Assistenz-, Komfort- und Infotainmentsysteme können über eine serienmäßige Personalisierungsfunktion gespeichert, via Fahrzeugschlüssel abgerufen und so an den jeweiligen Fahrer angepasst werden. Zahlreich sind die – zum Teil als Option – Assistenzsysteme wie eine automatische Distanzregelung als Schritt hin zum automatisierten Fahren. VW setzt auch beim T-Roc auf immer stärker digitalisierte Anzeige- und Bedienkonzepte. So sind nun Instrumente und das Infotainmentsystem auf einer gemeinsamen Achse angeordnet, was die Bedienbarkeit erleichtern soll. Und auch in Sachen Vernetzung spielt der kleine VW-SUV bei den Großen aus dem Konzern mit.

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