header_guest.jpg

Frank Rößler

13.03.2018

... und dann das ...

Kollege Harald Kaiser hat es bewundernswert akribisch dargestellt und aufgeschrieben – in einer für mich unnachahmlich sachlichen Art und Weise. Und zwar, wie in Sachen Abgase von allen möglichen Seiten mit Halbwahrheiten und Halbwissen gespielt wird, um Ideologien zu verbreiten:

http://www.guess-station.de/harald-kaiser_1/274

Mir wäre spätestens im zweiten Absatz die Zynismus- und Polemik-Ader geplatzt.

Fast noch schlimmer ist allerdings, was jetzt daraus gemacht wird. Und das ist der eigentliche Umweltskandal. Da wird von allen möglichen Instanzen, die es eigentlich besser wissen wollten, Schindluder getrieben. Es wird eine im Grunde sinnvolle und umweltfreundliche Technologie in Bausch und Bogen verunglimpft. Teilweise sogar von Staats und Rechts wegen.

Da werden lokale „Unzulänglichkeiten“ im Sinne von an den Haaren herbeigezogenen Grenzwertüberschreitungen des einen Schadstoffs auf die Skandalisierung der generellen Nutzung einer Technologie pauschalisiert, die im Sinne eines anderen Schadstoffs unschlagbar ist.

Und da wird seitens der Autohersteller die angebliche „Rettung der Umwelt“ dadurch gratifiziert, dass funktionstüchtige Fahrzeuge, die den Ablauf der Nutzungsdauer noch lange nicht erreicht haben, gegen einen finanziellen Bonus abgewrackt werden, um angeblich umweltfreundlichere Neufahrzeuge zu verkaufen.

Und das aufgrund des vorher angeführten Punktes auch in Regionen, in denen so etwas wie Grenzwertüberschreitungen noch nicht einmal durch helfende Hände der deutschen Umweltneurotiker nachweisbar sind. Und, nota bene: die sich damit eigentlich nur die Taschen voll stopfen wollen.

 

Umweltsauerei.

 

Und damit kommen wir zum (bisher totgeschwiegenen – warum wohl?) Folgeskandal: dass Leuten Geld dafür gegeben wird, dass sie eine Umweltsünde ungeahnter Güte begehen. Zum einen wird Energie hineingesteckt, um ein funktionstüchtiges Produkt zu verschrotten – mitsamt allen Materialien und Energien, die zur Produktion aufgewendet wurden. Darüber hinaus wird dadurch die Produktion eines Neufahrzeuges subventioniert, was auch wieder Energie und Rohstoffe kostet, dass es knallt.

 

Diese Ökobilanz müssen sie mir mal vorrechnen: 


Die Politiker.

Die Autohersteller.

Die Öko-Fritzen.

 

Nein – noch besser: die Deutsche Umwelthilfe.

 

Sie werden es nicht schaffen. Denn so – ich habe es auf dieser Seite schon einmal geschrieben – vegan geklöppelt und luftverbessernd kann das frisch gekaufte Ersatzfahrzeug gar nicht sein, dass es diese staatlich geduldete, von teilweise selbsternannten Öko-Fetischisten gutgeheißene Umweltsauerei ausgleichen könnte.

Guest Station

Die Guest Station ist quasi das Wohnzimmer von Guess Station. Oder die Lounge. Wir sind unterwegs, treffen auf interessante Menschen, kommen ins Gespräch. Und dann wollen wir die Inhalte natürlich nicht geheim halten, sondern mit unseren Lesern teilen. Schließlich bewegen uns täglich neue Probleme, die nach einer Lösung suchen. Oder zumindest nach einer klaren Ansage verlangen. Von Menschen, die mitten im Thema drin sind und auch etwas zu sagen haben. Also kommen Sie mal rein in die gute Stube. Hier wird diskutiert, analysiert und auch mal nicht ganz so bierernst über den Alltag nachgedacht. Welcome to our Guest Station.